Kleine Köstlichkeiten: Geröstete Maronen aus dem Ofen

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Es ist endlich wieder Maronenzeit! Und wie es der Zufall will, haben wir nicht nur einen kleinen Baum direkt vor der Tür, sondern ich hab im Wald bei einem kleinen Spaziergang auch ein paar Bäume entdeckt. Natürlich habe ich gleich meinen Notfall-Jutebeutel ausgepackt und gesammelt. Ist allerdings eine ziemlich pieksige Angelegenheit und passt bloß auf, dass euch beim Sammeln nix auf den Kopf fällt. Das gibt garantiert ne große Beule. Esskastanien-Bäume in eurer Nähe findet ihr hier: http://mundraub.org/map. Ansonsten haltet am besten mal auf dem Wochenmarkt die Augen offen oder fragt euren Obst- und Gemüsehändler.

Maronen sind auch als Edel- und Esskastanien bekannt und meist im Oktober reif. Dann fallen die Früchte auf den Boden und die stachelige Hülle platzt auf. Die kleinen braunen Früchte teilen sich meist zu dritt die Hülle und verstecken unter der braunen, holzigen Schale das gelb-weiße Fruchtfleisch. Und da wollen wir ran, denn es schmeckt gebacken oder gekocht leicht nussig und süß.

Zutaten für geröstete Maronen

500g frische Maronen
n. B. Puderzucker

Zubereitung

Die frischen Maronen müssen vor dem Verzehr von ihrer Schale und der darunter liegenden Haut befreit werden, letztere schmeckt nämlich leicht bitter. Zum Rösten im Ofen oder Kochen die kleinen Spitzen mit einem scharfen Messer entfernen und die Maronen auf der bauchigen Seite bis zum Fruchtfleisch kreuzweise einritzen.

Die Maronen werden dann auf einem Backblech verteilt und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas Stufe 3) auf der zweiten Schiene von unten 15 bis 20 Minuten geröstet, bis die Schale aufplatzt. Die Gerösteten Maronen kurz abkühlen lassen und die Schale und dünne Haut vor dem Verzehr entfernen. Wer mag gibt noch einen Hauch Puderzucker über die warmen Maronen. Und dann auf dem heimischen Sofa die gerösteten Maronen genießen. Ein schnelles und äußerst köstliches Abendessen!

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Fröhliches Knuspern!

Lynn

8 comments

  1. Anonym says:

    Und ich durfte probieren und war wirklich überrascht wie köstlich die Maronen geschmeckt haben. Danke für das kulinarische Erlebnis, Lynn!

  2. Anja says:

    Liebe Lynn, das erinnert mich an kalte Hände im Winter, die man sich an den Maronen wärmt, frisch geröstet Strassenverkäufer auf dem Weihnachtsmarkt. Soulfood pur! Und in diesem Winter werde ich mich mit deiner Anleitung zum ersten Mal selbst daran versuchen. Bin schon ganz gespannt! Liebe Grüße Anja

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